Avicenna – Ibn Sina

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 Avicenna – Ibn Sina

Avicenna – Ibn Sina

Avicenna – Ibn Sina

Abu Ali al- Huseyn Abd Allah Ibn Sina (980- 1037 nach christlicher Zeitrechnung), in Europa bekannt unter dem Namen Avicenna („Der Medicus“), gilt als einer der großen Universalgelehrten des islamischen Mittelalters. Er verfasste 276 Werke, in denen er sich mit nahezu allen Gebieten der Wissenschaft auseinander setzte, der Physik, Chemie, Mathematik, Musik, Wirtschaft, Moral, Philosophie, und Religion. Bereits in jungen Jahren erwarb sich Ibn Sina ein umfangreiches medizinisches Wissen und nach aufsehenerregenden Heilerfolgen verlieh man ihm den Titel „Arzt aller Ärzte“. Seine medizinischen Werke „al- Kitab al- shifa“ (Buch der Heilung) und „al Qanun fi al- Tibb“ (Kanon der Medizin) gelangten zu Weltruhm.

Der Kanon der Medizin galt als Synthese des gesamten medizinischem Wissen der Antike, vor allem der Lehren Hippokrates und Galens und auch das Wissen der chinesischen und indischen Medizin flossen darin ein. Aus den unsystematischen Hinterlassenschaften der Antike schuf Ibn Sina ein praktikables Diagnose- und Therapiesystem. Durch den Kanon der Medizin fand das antike medizinische Wissen wieder den Weg nach Europa. Hier wurde Ibn Sina über Jahrhunderte zur unangefochtenen Autorität und der Kanon der Medizin zum Grundlagenbuch praktischen medizinischen Handelns. Die europäischen Naturheilverfahren haben in seiner Lehre ihre traditionellen Wurzeln.